Das Frischfutterlexikon


Frische Nahrung ist auch für Hunde nicht nur sehr gesund, sondern auch extrem schmackhaft. Aber was darf mein Hund oder meine Katze fressen und mit welchen Kräutern kann ich der Vitalität sogar helfen? 

Wir haben hier ein paar leckere und gesunde Anregungen zusammengestellt, die neben dem Grundfutter auch noch in den Napf dürfen bzw. sollten. Lassen Sie sich inspirieren und informieren. 

Ausführliche Beratung mit speziell auf Ihren Hund oder Ihre Katze zugeschnittenen Ernährungsplänen bekommen Sie bei unserer individuellen Ernährungsberatung. 

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Chiasamen


Chiasamen unterstützen bei Entzündungen im Körper und tragen zur Sättigung bei.

Entzündungshemmende Wirkung und echter Sattmacher

Chiasamen stammen aus Südamerika. Sie sind reich an wertvollen Omega-3 Fettsäuren und Ballaststoffen. Omega-3 unterstützt bei Entzündungen im Körper, z.B. bei Haut- oder Gelenkerkrankungen.

Ballaststoffe gelten auch als Satt- bzw. Schlankmacher. Chiasamen binden sehr viel Wasser und müssen daher mit Wasser im Verhältnis 1:6 (1 TL Chiasamen mit 30 ml Wasser) quellen. für ein gutes Sättigungsgefühl mischen Sie ca. 1 TL Chiasamen’pudding‘ pro 10 kg Körpergewicht unter das Futter.

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Fischöl 


Fischöl enthält eine große Menge Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken entzündungshemmend und sind wichtig für den gesamten Körper, aber besonders für Herz, Nieren, Haut und Gelenke.

Der Hund und die Katze (und wir Menschen) können Omega-3-Fettsäuren leider nicht selbst herstellen, d.h. sie MÜSSEN über das Futter aufgenommen werden.


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Granatapfel

Granatapfel


Der Granatapfel, schon in der Mythologie als „Frucht der Götter“ benannt, ist ein wahres Lebenselixier. Mit einem hohen Gehalt an wichtigen Antioxidantien, Vitamin C und vielen weiteren Vitalstoffen stärkt er die Immunabwahr.

ca. 5-10 Kerne im Mixer zerkleinern und dem Futter beigeben, schützt den Körper und hält ihn vital.

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Kresse


Ein wahrer Alleskönner unter den Pflanzen!

Wirkt Blutdruck regulierend und entschlackend

Kresse wird in der Naturheilkunde gerne bei vielen unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt. So wirkt sie u.a. Blutdruck regulierend und entschlackend.

Geben Sie 1 EL frische Kresse in den Mixer und versorgen Sie Ihren Hund so mit den Kräften der Natur.

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Kürbis


...aber dürfen unsere Vierbeiner Kürbis überhaupt fressen? Und wie bereite ich den Kürbis zu?

Hunde und Katzen dürfen Kürbis essen. Bitte darauf achten, dass nicht versehentlich ein ungenießbarer Zierkürbis gewählt wird! Eine gute Wahl ist der Butternut oder der Hokkaido.

Kürbis enthält viele wertvolle Mineralien und Vitamine. Je nach Sorte findets ich im Kürbis mehr Kalium als beispielsweise in einer Pellkartoffel. Außerdem enthält Kürbis viele Ballaststoffe (gut für die Verdauung und eine gesunde Darmflora).

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Löwenzahn


Viele halten Löwenzahn schlicht für Unkraut, im besten Falle für Kaninchenfutter… Aber Löwenzahn kann so viel mehr!

Löwenzahn enthält die wertvollen Inhaltsstoffe Kumarin, Karotinoide, Triterpene, Cholin, Flavone, Saponine und ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen.

Hier ein paar der Hauptwirkungen dieses Allrounders: Löwenzahn hilft bei Magen-Darm-Beschwerden wie Aufstoßen, Verstopfung und Krämpfen. Er unterstützt die Bauchspeicheldrüse und den Gallefluss. Er stärkt das Immunsystem.

Aber nicht nur Blüte und Blatt, auch die Wurzel ist sehr gesund. 


Hier finden Sie Informationen zur Ernte und Verwendung der Löwenzahnwurzel.

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Magnesium


Der Mineralstoff Magnesium ist ein sogenanntes Mengenelement und ist im Körper unentbehrlich.

Magnesium findet sich überall im Körper, sowohl in den Muskeln, den Organen als auch in den Knochen.

Ein Mangel an Magnesium , vor allem bei Jungtieren, kann gravierende Folgen haben.

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Nüsse und Kerne


Nüsse und Kerne sind nicht nur energiereich, sie enthalten neben wertvollen Fettsäuren sehr viele Vitamine und Spurenelemente, die in Gemüse, Kohlehydraten und Fleisch nur in kleinen Mengen enthalten sind. Sie sind daher ein wichtiger Futterzusatz, vor allem wenn man bei der Fütterung auf künstliche Vitamin- und Mineralienzugaben verzichten möchte.

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Rosmarin


Kleine Mengen mit großer Wirkung

Rosmarin, das schmackhafte Gewürz mit starken Heilkräften. Bereits die alten Griechen haben ihn als Heilpflanze genutzt. Schon in kleinen Mengen verschafft Rosmarin dem Körper mehr Energie und beruhigt die Nerven. Er regelt den Blutdruck und fördert die Verdauung. Man sagt dem Rosmarin auch nach, dass seine ätherischen Öle im Darm Parasiten fern halten.

Es reicht bereits eine kleine Menge des Heilkrauts aus. Geben Sie wenige Blätter mit in den Mixer und Ihr Hund bekommt frische Kraft aus der Natur.

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Sonne = Vitamin D?


Die ersten richtig schönen Tage liegen hinter uns: Endlich Sonne tanken und den Körper mit viel Vitamin D fit machen... Jedenfalls gilt das für uns Zweibeiner.

Hund und Katze hingegen können nur sehr wenig Vitamin D selbst bilden. Sie müssen dieses wichtige Vitamin über das Futter zu sich nehmen.

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Spargel 


Viele Hunde lieben ihn regelrecht!

Spargel ist voller wertvoller Mineralien und Vitamine und damit sehr gesund für unsere Fellnasen. Das leckere Gemüse enthält beispielsweise 6-mal mehr Folsäure, doppelt so viel Vitamin K und fast 3-mal so viel Kupfer wie Möhren.

Bitte vor dem Füttern kochen, so ist er besser verdaulich.

Vorsicht! Spargel ist harntreibend. Das gilt auch für unsere Hunde…! Am besten zunächst mit einer kleinen Menge Spargel versuchen, ob Ihr Hund die ganze Nacht durchhält.

Übrigens… Bitte ohne Hollandaise!

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Speiseöl


Öle sind nicht nur Energielieferanten, Sie enthalten vielmehr die lebensnotwenigen Fettsäuren, die für viele Stoffwechselvorgänge wichtig sind. Zusätzlich sind sie eine sehr wichtige Vitamin E Quelle.

Es ist wichtig täglich hochwertiges Öl zum Futter zu geben. Dabei gibt es kein „bestes Öl“, sondern jedes Öl hat eine unterschiedliche Zusammensetzung von Fettsäuren und auch einen unterschiedlichen Vitamin E- Gehalt. Um hier eine ausgewogene Zufuhr zu erreichen ist es sinnvoll das Öl ca. alle 6 Wochen zu wechseln. Alternativ gibt es vorgefertigte Ölmischungen.

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Spurenelment Eisen


Das Spurenelement Eisen ist im Körper lebensnotwendig für den Sauerstofftransport und findet sich vor allem in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und in den Muskelzellen. Bei einem Eisenmangel kommt es zu einer Blutarmut (Anämie). Die Fellnase ist schlapp und träge. Ihre Schleimhäute sind heller als sonst.
Hund und Katze fressen täglich Fleisch – vor allem im roten Muskelfleisch ist viel Eisen enthalten. Anders als beim Menschen, entsteht ein Eisenmangel daher selten durch eine falsche Ernährung. Ausnahme: Vorsicht bei vegetarischer Fütterung!
Lesen Sie hier mehr über Eisen in der Frischfütterung.

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Spurenelement Jod


Heute stellt sich ein Mineralstoff aus der Gruppe der Spurenelemente vor… JOD.

Jodmangel macht unsere Vierbeiner müde und schlapp. Es kann sogar zum Haarausfall kommen. Bei Jungtieren führt ein Jodmangel zu schlechtem Wachstum und bei Zuchttieren zu Fruchtbarkeitsproblemen.

Wer ausschließlich Fleisch, Innereien, Knochen und Gemüse füttert, wird seine Fellnase hinsichtlich Jod mangelernähren. 

Erfahren Sie hier wie Sie den Hund in der Frischfütterung richtig mit Jod versorgen.